Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz

29.01.2026

Mateo Unger (12)

Am 27.01.2026 haben wir als Leistungskurs Geschichte der 12. Klasse von Frau Tiggelkamp, im Rahmen des Gedenktages der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz, zwei Stolpersteine in der Dianastraße 40, in Waidmannslust, besucht.
Das erstmals 1996 von dem Kölner Künstler Gunter Demnig gestartete Stolpersteinprojekt, soll den vielen Opfern des NS-Regimes gedenken.
Diese Stolpersteine sind kleine, im Gehweg betonierte, Denkmaltafeln, die aus Messing bestehen und meist vor Wohnhäusern vorzufinden sind, mit den Namen der von dort verschleppten und deportierten Opfern des NS-Regimes graviert.
Der Stolperstein, den wir besucht und auch die Patenschaft übernommen haben, ist der von Gertrud Liebert.
Die 1877 im damaligen Gaudenz, Westpreußen, heute Grudziądz, geboreneGertrud Liebert, gebürtig Gertrud Michelsohn, wurde am 14.09.1942 aus ihrem Haus in der Dianastraße in das KZ Theresienstadt deportiert, wo sie kurze Zeit später ermordet wurde.
Ihr Sohn, Albert Liebert, flüchtete 1930 in die Niederlande, aus welchen er Anfang 1942 in das Konzentrationslager Auschwitz deportiert und am 15.09.1942 ermordet wurde.
Vor unserem Weg zu den Stolpersteinen haben wir uns auch mit Gedenktagen in Deutschland und der Erinnerungskultur beschäftigt und haben besprochen, wie wichtig Erinnerungskultur und das Gedenken von Opfern, welche unter unterschiedlichen Regimen zu leiden hatten, ist.
Passend dazu haben wir auch über einige uns bekannte Zitate nachgedacht und festgestellt, dass diese erschreckend passend zu dem von uns behandelten Thema passen.

George Santayana (Philosoph)

„Wer sich nicht an die Vergangenheit erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“

Aleida Assmann (Kultur- und Erinnerungswissenschaftlerin)

„Erinnerung ist keine Last der Vergangenheit, sondern eine Aufgabe der Gegenwart.“