Fahrten / Ausland

Erasmus-Programme

 

Europäisch lernen und europäisch leben!

Diesem Motto fühlen wir uns am Romain-Rolland-Gymnasium und im Fachbereich Fremdsprachen besonders verpflichtet. Und daher nehmen wir auch im Schuljahr 2018/19 u.a. an einem großen ERASMUS-Projekt EUROBAC teil, das von mehreren renommierten Schulen gemeinsam gestaltet wird. Wir beteiligen uns mit ausgewählten Schülerinnen und Schülern der 11. Jahrgangsstufe an diesem Projekt, dessen Untersuchungsgegenstand stadtgeografischer Natur ist. Es sollen Gentrifizierungsprozesse in bestimmten Stadtvierteln vier großer europäischer Hauptstädte analysiert werden. Arbeitssprachen sind Französisch und die jeweilige Landessprache, im Notfall muss auf englischsprachige Kompetenzen zurückgegriffen werden; im Vordergrund soll aber die französische Sprache stehen. Im Dezember startet ein Leistungskurs Französisch in Paris, im März wird eine kleine Gruppe nach Rom reisen, ehe im April das Romain-Rolland-Gymnasium Gastgeber für 60 Gastschüler/-innen aus den drei Partnerschulen sein wird. Um den Kreis zu schließen, wird eine Schülergruppe im Mai nach Madrid reisen.

ACHTUNG: Wir suchen aufnahmebereite Gastfamilien von Schülerinnen und Schülern aller Jahrgangsstufen, um die ca. 16-17 Jahre alten Gäste im Frühjahr (3.-9. April 2019, eventuelle Verschiebung um einen Tag) aufzunehmen. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen!

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Conservation of Food

Im Rahmen des zweijährigen Erasmus+Projektes „Conservation of food“, das im Herbst 2018 startete, ging die erste Fahrt für eine Schülerin und fünf Schüler (Larissa, Léon, Domenic, Altay, Daniel und Merlin) der Klasse 10d vom 25.11.-30.11.2018 nach Litauen. Begleitet wurden sie von Frau Rex und Herrn Möbius.

Bevor die Fahrt losgehen konnte, waren alle Schülerinnen und Schüler (SuS) der Klasse 10d an der Vorbereitung der Fahrt hinsichtlich dortiger Präsentationen, Experimente und Videodreh eingebunden, was sich auch vor Ort als sehr hilfreich herausstellte.

Aber zunächst ein kleiner Einblick in dieses Projekt. Erasmus+ ist ein Projekt der EU, das jeweils mehrere Schulen aus Europa zusammenführt. Dabei stehen das Kennenlernen der SuS und das gemeinsame Erarbeiten von Inhalten im Vordergrund, aber auch der kulturelle Austausch kommt dabei nicht zu kurz. Das Projekt „Conservation of food“ wird durch jeweils eine Schule aus Litauen, aus der Slowakei, aus Frankreich (genauer gesagt aus Guadeloupe) und das Romain-Rolland-Gymnasium vertreten. Alle Partner bereiten im Vorfeld eines jeden Treffens das entsprechende Thema vor. Als erstes ging es um „freezing and salting“, und im März 2019 findet das nächste Treffen in der Slowakei statt, wozu zur Zeit „drying and fermentation“ in Form von Experimenten, Präsentationen, Plakaten und Videos vorbereitet wird. Darüber wird aber zu gegebener Zeit in einem weiteren Artikel berichtet...

Nun zurück zum ersten Treffen in Litauen. Die erste Fahrt ging nach Joniškis (Litauen), wo die Partnerschule Aušros Gimnnazija und deren SuS sowie Lehrerinnen und Lehrer (LuL) alle herzlich empfingen. Nach einer Ice breaking activity zum Kennenlernen, die von den Litauern sehr gut vorbereitet wurde, ging es in einen Klassenraum, um anhand von vorbereiteten Präsentationen die Schulen und die Besonderheiten der Länder näher kennenzulernen. Das im Vorfeld von allen beteiligten LuL vorbereitete Kahoot-Quiz (Wissens- bzw. Länderquiz) stellte dann alle auch auf die Probe.

Nicht nur Plakate, Videos und Präsentationen wurden von allen begutachtet, auch das gemeinsame Tun stand im Vordergrund. Dazu waren von der Schule Konservierungs-Experimente rund um das Thema Trocknen und Salzen vorbereitet worden, die dann jeweils in kleinen gemischten Ländergruppen durchgeführt wurden, wobei die Zusammenarbeit sehr gut funktionierte. Während der fünf Tage wurde nicht nur an den vorgegebenen Themen gearbeitet, sondern die SuS konnten auch einen Einblick in die dortige Kultur und die Schule bekommen. Dazu fanden verschiedene Exkursionen statt, z.B. ging eine Fahrt in die litauische Hauptstadt Vilnius, wo die Kulturgeschichte des Landes im Vordergrund stand. Eine weitere führte zum „Hill of Crosses“, wo die christliche Kultur des Landes stark zu spüren war. Nicht zu vergessen ist auch der Besuch in einer Schokoladenfabrik (wo man auch probieren konnte!); und der Rundgang um ein zugefrorenes Moor war ebenfalls sehr beeindruckend. Daneben fanden noch Stadtführungen statt, und das Essen in örtlichen Gaststätten wurde genossen. Der ganze Austausch schloss mit einer Party, bevor es Zeit für die Verabschiedungen war.

Wie schon erwähnt, findet das nächste Treffen im März 2019 statt, wo das Projekt in eine neue Runde geht. An dieser Stelle auch nochmal lieben Dank an alle Gastfamilien aus Joniškis und Umgebung sowie an die gastgebende Schule Aušros gimnazija!

Léon Salmon, G. Rex

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