Auszeichnungen

eTwinning

"eTwinning" bedeutet Austausch über eine elektronische Plattform der Europäischen Union. Dort können sich europäische Lehrerinnen und Lehrer registrieren, die Interesse an einem Projekt mit einer oder mehreren europäischen Klassen haben. So treten die Lehrkräfte unkompliziert in Kontakt und erarbeiten gemeinsam ein Projekt für ihre Schülerinnen und Schüler. Ziel ist es, Sprache über die Landesgrenzen hinaus als Kommunikationsmittel zu erfahren. Ein eTwinning-Projekt kommt damit einem bilingualen Modul sehr nahe. Sobald Projektidee und Teilnehmer feststehen, erhält die Gruppe einen TwinSpace - eine eigene elektronische Plattform, die passwortgeschützt die Kommunikation und den Austausch von Arbeitsergebnissen erlaubt.

 

eTwinning 2017 - nationales und europäisches Qualitätssiegel für die 9a

In diesem Jahr hat das Romain-Rolland-Gymnasium zwei eTwinning Projekte mit unserer Partnerschule, dem Lycée Montaigne in Paris, durchgeführt: Die 9a arbeitete zum Thema "Crossing Barriers", die 10a über "Erinnerungskultur in Frankreich bzw. Deutschland".

Die 9a erstellte mit Klassen aus Rumänien und der Ukraine u. a. eine gemeinsame elektronische Zeitung in Englisch bei Frau Tokaryk. Im Rahmen des Projekts "Crossing Barriers" tauschten sich die SchülerInnen gegenseitig mit Fotos, Texten, interaktiven Karten, gegenseitigen Quizfragen, Umfragen und Videos zu ihrem Alltag, ihrer Stadt und kulinarischen Köstlichkeiten aus. Bei der Aufnahme von Kochvideos zeigten sie ihren Partnerklassen die Zubereitung von Apfelkuchen und Bretzeln bis Kebab und Vanillekipferl. Dafür können sie nun Mamalinga aus Rumänien, Kürbiskuchen aus der Ukraine und Macarons aus Frankreich auf den heimischen Tisch bringen. An Weihnachten gab es - dank Herrn Minkner sogar mit instrumentaler Unterstützung - eine Kostprobe landestypischer Weihnachtslieder. Am Ende steht eine gemeinsame elektronische Zeitung: Our very own European teen magazine. Alle Interessierten sind herzlich in unseren TwinSpace eingeladen: twinspace.etwinning.net/22948/home.

Die 10a beschäftigte sich mit Herrn Mittag im bilingualen Geschichtsunterricht mit der Erinnerungskultur in Frankreich bzw. Deutschland. Im Rahmen eines mehrwöchigen Projekts zum Thema "Erinnerungkultur zum Holocaust im europäischen Vergleich" hat sich die 10a im Fach Geschichte bilingual mit der Partnerschule des Lycée Montaigne vernetzt. Dabei haben sich die Schüler zum Beispiel über das Medienphänomen "Yolocaust" oder aktuelle Filme zum Thema, die sie gesehen haben, ausgetauscht. Orte der Erinnerung an den Holocaust wurden in Berlin gesucht, markiert und katalogisiert. Neben Fragen für ein Zeitzeugengespräch am Lycée, die unsere Schüler auf Französisch an die Partnerschule geschickt haben, haben sie ferner die Berichterstattung der deutschen Medien zur sog. "Nazi-Oma", einer betagten Dame, die seit Jahren den Holocaust leugnet, deswegen mehrfach im Gefängnis war und sogar ihre eigene Website pflegt, für die französischen Schüler übersetzt.

Sieben Projekte von fünf Berliner Schulen, darunter ein Gymnasium, wurden für 2016/17 mit dem deutschen eTwinning-Qualitätssiegel ausgezeichnet. Damit qualifizieren sie sich für den Deutschen eTwinning-Preis, der im Februar 2018 auf der Didacta in Hannover verliehen wird. Da das Lycée Montaigne ein französisches Qualitätssiegel bekam, haben wir zudem automatisch ein europäisches erhalten.

2017/18 setzen wir unsere Partnerschaft mit dem Lycée Montaigne Paris fort. Eine französische Seconde und eine deutsche Klasse (9a) arbeiten projektorientiert zum Thema Umwelt. In national gemischten Gruppen stellen sie sich die Frage: "How can teenagers lead a more environmentally friendly life?" Dazu erstellen sie in Verbindung mit anderen Fächern eigene Produkte wie z. B. Videos, Fotogeschichten oder Plakate zu diesem Thema. Betreut wird das Projekt von Frau Habermann-Langer und Frau Tokaryk.

[zurück nach oben]

A mag created with Madmagz.

 

eTwinning 2016 - nationales und europäisches Qualitätssiegel für die 10c

Als eine von sieben Berliner Schulen und von 42 Schulen bundesweit hat das Romain-Rolland-Gymnasium das eTwinning-Qualitätssiegel 2016 erhalten.

Wie schon im Vorjahr hat die 10c im zweiten Halbjahr 2015/2016 ein eTwinning-Projekt mit einer Englischklasse des Lycée Montaigne (Paris) durchgeführt. Nach dem erfolgreichen Macbeth-Projekt im Vorjahr wollten wir uns an Romeo & Juliet heranwagen. Wieder hatten wir uns zum Ziel gesetzt, das Stück in die moderne Zeit zu versetzen, aber es nunmehr als Fotoroman zu präsentieren.

In Paris und Berlin stellte man sich Romeo als Weltreisenden oder Flüchtling, Julia als Mädchen im Rollstuhl oder Ballkönigin vor. Es gab exotische Schauplatzideen von Indien bis Mexiko. Schließlich kehrten wir nach Onlinediskussion und -abstimmung nach Hause zurück: Romeo wurde Rashid, dessen Eltern nach Europa eingewandert waren, wo sie sich ihre Existenz mit einem Dönerladen aufgebaut hatten; Julias Eltern besaßen eine erfolgreiche Kette italienischer Restaurants und wollten schnellstmöglich das begehrte Grundstück von Romeos Eltern erwerben. Diese Liebe stand unter keinem guten Stern!

Die Équipe von Mme Basuyaux übernahm im Darstellenden Spiel die Aufteilung der Geschichte in Szenen, bevor die 2nde 7 und die 10c in gemischten Teams die Dialoge online erarbeiteten. Die größte Herausforderung stellten die anschließenden Fotoaufnahmen dar, die an wechselnden Orten bei uns in Berlin und in Paris entstanden, um schließlich die gesamte Geschichte in Bildern und Dialogen erstehen zu lassen. Frau Todt hatte in Kunst bereits Vorarbeit geleistet und eine neue Comicsoftware installiert, die wir vom letzten eTwinning-Preisgeld für die Schule erworben hatten.

Schließlich ging unsere Fotostory in den Druck und wird alle Teilnehmer noch lange an dieses aufregende und erfolgreiche Projekt erinnern.

Im Oktober 2016 haben wir dafür das eTwinning-Qualitätssiegel und ein Preisgeld von 300€ erhalten, womit wir in den Wettbewerb um den deutschen eTwinning-Preis gehen, der im Februar 2017 in Stuttgart verliehen wird. Frau Tokaryk stellte das Projekt am 7. November 2016 auf einer Fachtagung der Europäischen Kommission vor (im hierzu herausgegebenen Handout findet sich eine Beschreibung auf Seite 10 unten).

Am 22. November 2016 folgte die Auszeichnung mit dem europäischen Qualitätssiegel. Die Veranstalter schreiben dazu:

"Sehr geehrte Frau Tokaryk,
herzlichen Glückwunsch! Ihre Schule wurde mit dem Europäischen Qualitätssiegel für die herausragende Arbeit im Rahmen des eTwinning-Projekts „Romeo & Juliet 2016“ ausgezeichnet. Es zeigt, dass Ihre Arbeit, die Arbeit Ihrer SchülerInnen und Ihrer Schule auf höchster europäischer Ebene anerkannt wurde. [...]
Darüber hinaus wird Ihr Projekt auf dem europäischen Portal unter www.etwinning.net ausgestellt.
Nochmals herzlichen Glückwunsch zu dieser einzigartigen Leistung! [...]"

Ein Projekt mit Mme Basuyaux (Darstellendes Spiel), Mme Guyot (Englisch) sowie Frau Todt (Bildende Kunst) und Frau Tokaryk (Englisch, Französisch)

[zurück nach oben]

 

eTwinning 2015 - nationales und europäisches Qualitätssiegel für die 10c des Romain-Rolland-Gymnasiums

Die Klasse 10c hat in diesem Jahr für ihr Projekt "Macbeth. Latest Edition." ein nationales und ein europäisches eTwinning-Qualitätssiegel erhalten. Das nationale Siegel wird von einer Jury des Pädagogischen Austauschdiensts an deutsche Schulen verliehen, die mit europäischen Partnerklassen auf elektronischer Basis überzeugende Projekte erstellt haben. Das europäische Siegel erhalten Projekte, die in mindestens zwei europäischen Ländern ein Qualitätssiegel aufweisen können.

Die Klasse erhielt zunächst 300€ und kleine Preise vom PAD. Zusätzlich war sie für den deutschen e-Twinning-Preis nominiert, der Anfang 2016 auf der DIDACTA in Köln im Rahmen des eLearning-Forums verliehen wurde.

In der 3. Runde des deutschen eTwinning-Wettbewerbes 2015 wurde der 10c dann am 19. Februar 2016  der 2. Preis in der Kategorie 16-21 Jahre zuerkannt. Der Schulleiter Herr Völzke, Victoria, Alexandra und Frau Tokaryk waren zur Preisverleihung eingeladen und fuhren mit einem Scheck im Wert von 1500 € nach Hause. Die Jury begründet die Verleihung des Preises so:

"Die Umarbeitung eines literarischen Klassikers ist eine große Herausforderung und gerade in der Fremdsprache nicht leicht; dennoch haben sich drei Klassen aus Deutschland, Frankreich und Spanien der anspruchsvollen Aufgabe gestellt. Im Projekt „Macbeth. Latest Edition.“ holen sie den Shakespeare-Klassiker Macbeth in die Gegenwart, geben ihm eine neue Identität als Unternehmer und entwickeln ein modernes Drehbuch, das in Stop-Motion-Technik verfilmt wird. Wäre Shakespeare noch am Leben, wäre er sicher vom Wagemut des internationalen Teams aus Dramaturgen und der Inszenierung mit Playmobilfiguren beeindruckt!"

Die Jury meint weiter:

„Hervorzuheben sind die überaus kreative Auseinandersetzung mit der historischen Vorlage, ihre kritische Reflexion und die Intensität der Zusammenarbeit zwischen den Partnern. Diese hat nicht nur soziale Kompetenzen gefördert, sondern zudem fachliche Grenzen überwunden und Synergien zwischen Fächern geschaffen."

Herzlichen Glückwunsch an die 10c und an Frau Tokaryk für diesen herausragenden Erfolg!

Das Projekt: Macbeth. Latest Edition.

Die 10c hat in diesem Jahr an einem eTwinning Projekt mit einer französischen und einer spanischen Klasse teilgenommen. Unsere Projektsprache war Englisch, unser Thema: Macbeth. Wir hatten uns als Ziel gesetzt, das Stück in die moderne Zeit zu versetzen. Nachdem wir Macbeth als Graphic Novel gelesen hatten, überlegten wir zusammen mit unseren europäischen Partnerklassen, welche Rolle Macbeth heute einnehmen könnte.

In Paris, Madrid und Berlin wurden Ideen gesammelt. Wir dachten an Macbeth als ambitionierten Schauspieler, der es unbedingt in Hollywood schaffen will, oder als korrupten Politiker. Schließlich entschieden wir uns dafür, der Idee aus Paris zu folgen und die Geschichte ins Bankermilieu zu verlegen. Abwechselnd wurden Szenen geschrieben, oftmals auch mehrere Versionen. Demokratische Abstimmung entschied darüber, welche jeweils das Rennen machte.

Als der Text stand, ging es an die audiovisuelle Umsetzung. Da wir in diesem Jahr ein Animationsfilmprojekt mit der Deutschen Filmakademie durchgeführt hatten, lag die Anwendung der Stop-Motion-Kenntnisse aus dem Kunstunterricht mit Frau Todt nahe. Lego, Playmobil, Whiteboardzeichnungen und gebastelte Kulissen bildeten die visuelle Komponente. Der Text wurde als Audiodatei aufgenommen und zuletzt unter die Fotoserie gelegt.

In Kombination mit den Szenen aus Madrid und Paris entstand:

Macbeth. Latest Edition.

Coming soon to a cinema near you:

Gesamtergebnis mit den Produkten aus den Partnerländern

Ein Projekt mit Frau Todt und Frau Tokaryk

[zurück nach oben]